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Objekt G0007
 

     

 

   
Himmelsmehl
 
 
Himmelsmehl
 
 
An manchen Stellen im Südharz findet sich ein mehlartiges Verwitterungsprodukt des Gipses, welches auch als "Himmelsmehl" oder "Gipsasche" bezeichnet wird. In Notzeiten wurde es als vermeintliches Geschenk Gottes gesammelt und entweder wie Mehl verbacken oder zur Verlängerung von richtigem Mehl genutzt. Beim Backen wurde der Gips "gebrannt" und konnte in Magen und Darm abbinden, wodurch es zu mehreren Todesfällen kam.

Eine wirtschaftliche Bedeutung hatte die sogenannte Rendzina aufgrund der Verwendung zum Mergeln der Äcker. Die Wirkung ist hierbei durch den Karbonatgehalt der Substanz bedingt. Mergel wurde im Hainholz bei Düna gewonnen, kommt aber auch im Höllstein bei Walkenried vor, wo damit die massenhaft auftretende Ringelblume ausgerottet wurde.
 
   
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Himmelsmehl
 
   
Basisdaten
 
   
Objektschlüssel: gmw-01-geol-0007

Gefunden...
Wann: ...
Wo: Himmelreich

Tags: Mineral, Sulfat
 
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